Winter 2025/26 Teil 14 - Griechenland und Italien
Wieder in Europa geht es auf der griechischen Insel Chios für einen Rundgang in ein Bergdorf in das Hinterland. Typisch für Pyrgi sind die vielen Fassaden mit einer in den zweischichtigen Verputz gekratzten geometrischen Verzierungen. Eine Technik, die man auch im Engadin in der Schweiz als Scraffito kennt.








Pyrgi, ein Bergdorf auf Chios mit einzigartigen Fassadenverzierungen. Fliegender Gemüsehändler.
Wieder zurück ans Meer, zum Kato Fana Beach, für ein ruhiges Übernachtungsplätzchen.


Kato Fana Beach, ganz für uns allein.
Weiter geht es durch die hügelige Insel zu einem abgeschiedenen, leider geschlossenen Kloster Agia Dynami. Am Strassenrand besichtigen wir eine kleine Kirche in Paralia Limenas und fahren bis zu einem Fischerhafen Paralia Lithi mit einem sehr gut besuchten Restaurant am Hafen, wo wir vorzüglichen Fisch bekommen und unser Nachtlager hinter Fischerbooten beziehen.





Kloster Agia Dynami, Kirchlein in Paralia Limenas und Übernachtungsplatz im Hafen von Paralia Lithi.
Und weiter geht es entlang der Küstenlinie in schöner Umgebung auf einsamen Strassen.

Wir fahren in die Berge zum Kloster Nea Moni, welches wir auch besichtigen.




Das Kloster Nea Moni in den Hügeln der Insel Chios.
Noch weiter in den Bergen am Ende einer Sackgasse wollen wir ein verlassenes Bergdorf Anavatos besichtigen. Doch das Dorf war nicht zugänglich, es sei für Renovationen gesperrt, schade.

So fahren wir weiter und geniessen ein weiteres Mal die griechische Küche in einem kleinen Fischrestaurant in Lakadas.



Ein letztes Essen auf Chios in Lagkadas.
Am Abend schiffen wir auf unsere Fähre nach Piräus ein und verlassen die wirklich schöne Insel Chios Richtung Festland.


Fähre von Chios nach Piräus. Es wird eine ruhige, sehr bequeme Überfahrt.
Am Morgen treffen wir in Piräus ein und fahren nur kurz bis zu einem Parkplatz am Rande eines Fussballfelds. Er liegt recht zentral in Athen. Wir werden zwei Nächte dort ruhig verbringen. Dann fahren wir mit dem Bus ins Zentrum und wandern inmitten von vielen anderen Touristen auf die Akropolis.






Die Akropolis in der Übersicht, Odeon des Herodes Atticus, Parthenon, Erechtheion, Propyläen und die Aussicht auf Athen mit der antiken Agora.
Zurück zu unserem Stellplatz geht es am nächsten Tag mit einer Standseilbahn auf den Lykabettus mit der Sankt-Georgs-Kapelle auf dem Gipfel und einer unglaublichen Aussicht auf die riesige Fläche der Stadt Athen.





Stellplatz inmitten Athens, die Sankt-Georgs-Kapelle auf dem Gipfel Lykabettus und Aussicht von dort in alle Himmelsrichtungen u.a. auf die Akropolis mit Piräus im Hintergrund .
Wir fahren Richtung Vouliagmeni-See. Doch zuerst noch eine Mittagsrast am Psatha Beach.


Bei der Hinfahrt geht der Blick über den Psatha Beach, wo wir gut speisen.
Der Vouliagmeni See ist über einen schmalen etwa 100 m langen Kanal mit dem Golf von Korinth verbunden. Die starke Strömung dort wechselt alle 6 Stunden die Richtung um den Gezeitenhub auszugleichen.


Am Vouliagmeni See leigt eine kleine Kirche unmittelbar beim Verbindungskanal zum Golf von Korinth mit teilweise starker Gezeitenströmung.
Am See geht es vorbei zu unserem Übernachtungsplatz nahe der archäologischen Ausgrabungen Heraion an der Spitze des Kap Melangavi.


Eine wenig spektakuläre Ausgrabungsstätte Heraion am Kap Melangavi, welches in den Golf von Korinth ragt.
Als Nächstes besichtigen wir den Kanal von Korinth. Am Westende, am Saronschen Golf, befindet sich mit der versenkbaren Brücke von Isthmia ein technisch interessantes Bauwerk.
Doch auch der tiefe Teil des Kanals wirkt imposant, wenngleich aktuell wegen Unterhaltsarbeiten kein Schiff durch den heutzutage zu engen Kanal fahren kann.




Eine versenkbare Brücke am Westende und Blicke in den Geländeeinschnitt des Kanals von Korinth.
Nun auf dem Peleponnes angekommen setzen wir den Weg durch bergige Gegenden fort und stoppen bei der Monastry of Megalo Spilaio um weiter nach Kalavryta zu fahren.




Monastry of Megalo Spilaio und das hübsche Bergdorf Kalavryta.
Die Ausgrabungsstätte von Olympia ist landschaftlich reizvoll und sehenswert. Zwischen unzähligen Tempelruinen blühen zahlreiche Blumenwiesen. Das Museum auf dem Gelände präsentiert viele gut erhaltene Stücke auf ansprechende Weise. Besonders sehenswert sind die auf dem Gelände gefundenen Kunstwerke aus Bronze.







Olympia - ein weitläufiges, natürliches Gelände und ein Museum mit sehenswürdigen Einzelfunden.
Im Vorfeld unserer Griechenlandtour haben wir verunsichernde Meldungen zur Akzeptanz von Reisemobilen ausserhalb von Campingplätzen gelesen. Wir haben meistens nicht auf Campingplätzen übernachtet, uns aber sehr zurückhaltend verhalten.



Ein schöner Campingplatz in Pineios (mit sehr empfehlenswertem Restaurant) und zwei Beispiele von Übernachtungsplätzen auf öffentlichen Parkplätzen.
Wir überqueren den Anfang des Golfes von Korinth auf der zweitlängsten Schrägseilbrücke der Welt zwischen Rio und Antirrio und machen Kaffeepause in Nafpaktos. Auf landschaftlich schöner Streck dem Golf von Korinth entlang fahren wir zu einem kleinen Dorf mit schönem Hafen und einigen Restaurants am Hafen. Schöner Übernachtungsplatz neben einem uralten Feuerwehrauto unter Bäumen in Galaxidi.



Rio-Andirrio-Brücke von Nafpaktos aus, Hafen von Nafpaktos und Hafenpromenade von Galaxidi.
Osios Luokas: Ein byzantinisches Kloster einsam auf einem Hügelzug gelegen mit schönen Innenräumen. Das Wetter ist durch "sehr nahe" Wolken dominiert.





Osios Luokas, ein Kloster mit langer Geschichte aus dem 11. Jahrhundert.
Nun geht es weiter nach Kastraki, dem Dorf unmittelbar bei den Meteora Klöstern. Wir wandern hoch zu drei der Klöster und besichtigen noch weitere am Folgetag.









Die 6 besuchbaren Meteora Klöster stehen hoch auf speziellen Felsformationen.
Weiter Richtung Igomenitsa übernachten wir in Preveza auf einem wirklich schönen Campingplatz und machen Kaffeepause in Parga bevor wir abends einschiffen in Richtung Ancona.






Campingplatz in Preveza, Parga ein buntes Hafenstädtchen und Einschiffen in Igomenitsa.
Ausgeschlafen erreichen wir Ancona in Italien.


Am Morgen erreichen wir Ancona.
Weiter geht es in Italien nach Urbino, ein mittelalterliches Städtchen.



Urbino, seine ungewöhnlichen Bewohner, die mittelalterlichen Gassen und sein Dom.
Ein Bergdorf, ein Land: San Marino bei schönstem Wetter. Mit einer Seilbahn 🚠 hoch hinaus und Fernblick bis zur Adria.






San Marino: Sein Regierungssitz, die schönen Gassen, Kirchen und Burgen. Hoch auf einem Felsen gelegen über eine Gondel erreichbar.
Die Rückreise durch Italien und über den San Bernardino wollte Calle schnell hinter sich bringen. Nach 207 Tagen auf Reisen erreichen wir wieder unser (festes) Heim und Familie.
Nach einer Reise ist vor der nächsten ...
Comments ()