Winter 2025 - Teil 4 - Irak

Winter 2025 - Teil 4 - Irak
Lalish - der heilige Ort der Jesiden

Nun reisen wir von Göreme in der Gruppe bestehend aus 26 Personen in 14 Fahrzeugen weiter - für 6 Monate.

In Özkonak besichtigen wir eine der unterirdischen Städte, die in den Tuffstein gehauen wurden.

Am Morgen in Göreme nochmals die vielen Heissluftballons und dann die Fahrt durch monotone Landschaften zu einer kleinen Schlucht mit Fischzucht.

Karakus, ein Grabhügel aus Steinbrocken errichtet 25 Jahre vor Christus.

Weiter auf rund 2‘000 müM zum Nemrut Dagi, einen spirituellen Berg. Die Bergspitze wurde ebenfalls durch Menschenhand um 50 Jahre v.Chr. als Gedenkstädte um 45 m mit Steinbrocken aufgeschüttet. Auf zwei Seiten, also im Osten und Westen stehen riesige Steinskulpturen.

Auf der weiteren Fahrt überqueren wir den Oberlauf des Atatürk-Stausees (und damit den Euphrat).

Diabakir eine der grösseren Städte in Anatolien lädt mit Parks und Märkten zum Rundgang ein.

Abends treffen wir in Mardin ein und geniessen in einem Rofftop-Restaurant den Sonnenuntergang über der schönen Altstadt.

Mardin

Am Folgetag dann eine Besichtigungstour durch Mardin.

Vor der Grenze zum Irak noch tanken.

In der Türkei noch Tank und Kanister mit "gutem" Diesel füllen.

Der Grenzübertritt bei Zakho in den kurdischen Teil des Irak verlief ohne Probleme, dauerte lange und war von uns gespannt ersehnt worden. Die Nacht verbrachten wir vor einem modernen, grossen Restaurant in Dohuk.

Fahrt durch die Berge zu einem Kloster in Alqosh.

Weiter durch die kurdischen Berge nach Lalish. Lalish liegt in einem kleinen Tal und besteht aus einer Kirche und einer Anzahl von Wohngebäuden. Es ist die wichtigste Pilgerstädte der Jesiden. Wir wurden mehrfach von deutsch Sprechenden zu Tee und Essen zu Ihren ganzen Familien eingeladen.

Geflüchtet sind diese Familienmitglieder vor der Verfolgung in Ihrer Heimat. Sie leben heute in Deutschland. Hier an der heiligsten Städte Ihrer Religionsgemeinschaft verbringen Sie ihren Urlaub. Lalish empfinden wir als eine andere, friedliche Welt mit friedlichen Menschen, die traditionsgemäss weiss gekleidet und barfuss oder in Socken unterwegs sind.

Gegen Abend erreichen wir Erbil, eine Grossstadt mit 3 Mio Einwohnern und mit sehr viel und äusserst "dynamischem" Verkehr - eine Herausforderung.

Fahrt auf der Hamilton Road nach dem Bergdorf Rawanduz.

Wanderung ins Rawanduz Valley.

Eine Bergbahn hat uns in ein Ski-Gebiet geführt. Die Aussicht war sehr schön.

Weiterfahrt aus den Bergen an den Dunkan Lake.

Am nächsten Tag gehts dann im losen Konvoy nach Bagdad. Um einem Riesenstau auf der 8spurigen Autobahn autark zu "umfahren" wagen wir uns auf enge Strassen im Marschland vor Bagdad - und landen dort nach dem Eindunkeln auch in einem Verkehrsknäuel.

Am Morgen dann eine Besichtigungstour in Bagdad. Sehr viele und teilweise auch irritierende Eindrücke. Schönes und weniger ordentliches umgeben von viel Verkehr und einer Unmenge von Wahlplakaten für eine bevorstehende Wahl.

Auf einige Strassenszenen waren wir kaum gefasst - Adler gefällig?

Wir besuchten eine Kirche, in der ein Bombenanschlag viele Opfer forderte und aus den Jahren der Selbstmordanschläge noch mit T-Walls aus Beton geschützt ist.

Eine Mittagspause in einem schönen Restaurant.

Untergebracht waren wir im Park einer neuen Freizeiteinrichtung.

Weiterfahrt zur legendären antiken Stadt Babylon, die auf rund 7‘000 Jahre zurückgeht.

Weiter geht es nach einem weiteren Weltkulturerbe - der City of Ur. Im Zentrum steht das Zikkurat von Ur, mit dem Schrein von Nanna, gebaut i2100 Jahre vor Christus .

Das teilweise wiederaufgabaute Zikkurat von Ur.

Besichtigung der Ausgrabungsstädte von Ur mit Details, wie die Bauten mit Bitumen und Steinen gebaut wurden.

Weiterfahrt durch die Wüste. In unmittelbarer Nähe zum Grenzübertritt nach Kuwait stehen wir auf einem staubigen Parkplatz. Bei der Ankunft waren es noch rund 35 Grad (am nicht vorhandenen Schatten).

Un am nächsten Tag dann: Kuwait! Mehr im nächsten Teil ...

Daniel Simmler

Schweiz