Winter 2025 - Teil 4 - Irak
Nun reisen wir von Göreme in der Gruppe bestehend aus 26 Personen in 14 Fahrzeugen weiter - für 6 Monate.
In Özkonak besichtigen wir eine der unterirdischen Städte, die in den Tuffstein gehauen wurden.



Özkonak - eine unterirdische Höhlenstadt.
Am Morgen in Göreme nochmals die vielen Heissluftballons und dann die Fahrt durch monotone Landschaften zu einer kleinen Schlucht mit Fischzucht.




Fahrt durch eine monotone Landschaft nach dem Aufwachen mit Ballons über dem Campingplatz und Wanderung im Sugul Canyon mit Fischzucht.
Karakus, ein Grabhügel aus Steinbrocken errichtet 25 Jahre vor Christus.


Karakus - ein künstlich aufgeschütteten Tumulus aus Schottersteinen von etwa 35 m Höhe und einem Durchmesser von etwa 110 Metern flankiert von ionischen Säulen in den Himmelsrichtungen.
Weiter auf rund 2‘000 müM zum Nemrut Dagi, einen spirituellen Berg. Die Bergspitze wurde ebenfalls durch Menschenhand um 50 Jahre v.Chr. als Gedenkstädte um 45 m mit Steinbrocken aufgeschüttet. Auf zwei Seiten, also im Osten und Westen stehen riesige Steinskulpturen.









Nemrut Dagi - eine monumentale Kombination aus Heiligtum und Grabstätte. Sie wurde vom späthellenistischen König Antiochos I. Theos (69–36 v. Chr.) errichtet. Der Sonnenuntergang als Attraktion.
Auf der weiteren Fahrt überqueren wir den Oberlauf des Atatürk-Stausees (und damit den Euphrat).



Brücke über den zum Atatürk-Stausee gestauten Euphrat.
Diabakir eine der grösseren Städte in Anatolien lädt mit Parks und Märkten zum Rundgang ein.







Diabakir - knapp 2 Mio Einwohner.
Abends treffen wir in Mardin ein und geniessen in einem Rofftop-Restaurant den Sonnenuntergang über der schönen Altstadt.

Am Folgetag dann eine Besichtigungstour durch Mardin.






Mardin - eine sehenswerte Altstadt. Das türkische "Früh"-Stück für 2 Personen hat sehr gut geschmeckt.
Vor der Grenze zum Irak noch tanken.

Der Grenzübertritt bei Zakho in den kurdischen Teil des Irak verlief ohne Probleme, dauerte lange und war von uns gespannt ersehnt worden. Die Nacht verbrachten wir vor einem modernen, grossen Restaurant in Dohuk.



Grenzeübertritt in den kurdischen Teil des Irak. Restaurant in Dohuk als Übernachtungsplatz und zum "Eingewöhnen".
Fahrt durch die Berge zu einem Kloster in Alqosh.




Fahrt hoch zu einem Kloster nahe Alkosh im kurdischen Teil des Irak. Das Kloster Rabban Hormizd war und ist eine bedeutende monastische Einrichtung der christlichen Ostsyrer.
Weiter durch die kurdischen Berge nach Lalish. Lalish liegt in einem kleinen Tal und besteht aus einer Kirche und einer Anzahl von Wohngebäuden. Es ist die wichtigste Pilgerstädte der Jesiden. Wir wurden mehrfach von deutsch Sprechenden zu Tee und Essen zu Ihren ganzen Familien eingeladen.





Lalish - die heiligste Städte der Jesiden.
Geflüchtet sind diese Familienmitglieder vor der Verfolgung in Ihrer Heimat. Sie leben heute in Deutschland. Hier an der heiligsten Städte Ihrer Religionsgemeinschaft verbringen Sie ihren Urlaub. Lalish empfinden wir als eine andere, friedliche Welt mit friedlichen Menschen, die traditionsgemäss weiss gekleidet und barfuss oder in Socken unterwegs sind.



Jesiden in Lalish: Wir wurden zum Essen in der Familie eingeladen und haben viel über ihre Geschichte erfahren.
Gegen Abend erreichen wir Erbil, eine Grossstadt mit 3 Mio Einwohnern und mit sehr viel und äusserst "dynamischem" Verkehr - eine Herausforderung.







Erbil - eine Grossstadt im kurdischen Irak.
Fahrt auf der Hamilton Road nach dem Bergdorf Rawanduz.


Die Hamilton Road durch das Gebirge.
Wanderung ins Rawanduz Valley.



Das Rawanduz Vally.
Eine Bergbahn hat uns in ein Ski-Gebiet geführt. Die Aussicht war sehr schön.



Korek Mountain - Eine österreichische Bergbahn in den kurdischen Bergen.
Weiterfahrt aus den Bergen an den Dunkan Lake.



Dunkan Lake - Stellplatz und gemeinsames Grillen.
Am nächsten Tag gehts dann im losen Konvoy nach Bagdad. Um einem Riesenstau auf der 8spurigen Autobahn autark zu "umfahren" wagen wir uns auf enge Strassen im Marschland vor Bagdad - und landen dort nach dem Eindunkeln auch in einem Verkehrsknäuel.


Umwege erhöhen die Ortskenntnisse - Bagdad auf den Spuren von Google Maps.
Am Morgen dann eine Besichtigungstour in Bagdad. Sehr viele und teilweise auch irritierende Eindrücke. Schönes und weniger ordentliches umgeben von viel Verkehr und einer Unmenge von Wahlplakaten für eine bevorstehende Wahl.






Bagdad - viele schöne Eindrücke.
Auf einige Strassenszenen waren wir kaum gefasst - Adler gefällig?






Vogelmarkt, Kleidergeschäft und Gebäude, die sehr viel "erlebten" aber auch orientalische Märkte.
Wir besuchten eine Kirche, in der ein Bombenanschlag viele Opfer forderte und aus den Jahren der Selbstmordanschläge noch mit T-Walls aus Beton geschützt ist.



Kirche in Bagdad - hinter Betonwänden.
Eine Mittagspause in einem schönen Restaurant.



Mittagspause in einem schönen Restaurant in Bagdad.
Untergebracht waren wir im Park einer neuen Freizeiteinrichtung.


Freizeitpark in Bagdad - Ob der schon eröffnet worden ist?
Weiterfahrt zur legendären antiken Stadt Babylon, die auf rund 7‘000 Jahre zurückgeht.






Babylon
Weiter geht es nach einem weiteren Weltkulturerbe - der City of Ur. Im Zentrum steht das Zikkurat von Ur, mit dem Schrein von Nanna, gebaut i2100 Jahre vor Christus .

Besichtigung der Ausgrabungsstädte von Ur mit Details, wie die Bauten mit Bitumen und Steinen gebaut wurden.



Die beachtenswerte Bauweise unter Verwendung von Bitumen, der nach 5000 Jahren noch zur Stabilität beiträgt.
Weiterfahrt durch die Wüste. In unmittelbarer Nähe zum Grenzübertritt nach Kuwait stehen wir auf einem staubigen Parkplatz. Bei der Ankunft waren es noch rund 35 Grad (am nicht vorhandenen Schatten).


Wüstenfahrt und Stellplatz kurz vor der Grenze zu Kuwait.
Un am nächsten Tag dann: Kuwait! Mehr im nächsten Teil ...
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