Winter 2025 Teil 9 - Oman

Winter 2025 Teil 9 - Oman
Der Innenhof der Sultan Qaboos Moschee in Sohar.

Am 21. November 2025 überqueren wir die Grenze vom Emirat Fujairah in den Oman, wo wir die nächsten 2 Monate verbringen werden. Einmal mehr zieht es uns in ein Wadi.

Dann besuchen wir in Sohar ein Fort um dort an einem Strand zu übernachten. Gegen Abend staunen wir über sehr viele Omanis, die am weiten Strand Fussball spielen und mit Pferden dem Ufer entlang galoppieren.

Wir besichtigen dann die Sultan Qaboos Moschee in Sohar. Ein Prachtbau aus erlesensten Materialien an persischen Stil angeleht.

Wir möchten in Yankul ein Fort besichtigen - leider geschlossen - und fahren nur kurz weiter, um zu übernachten.

Besichtigung eines Museums und eines (geöffneten) Forts in Al Rustaq.

Wieder zurück Richtung Meer erreichen wir As Suwaiq und versuchen in einer Bäckerei Croissants zu kaufen. Doch es kommt anders: Wir erleben spontane Oman-typische Gastfreundschaft und werden verköstigt und dürfen die neu eröffnete Bäckerei besichtigen.

Wir verlassen am Ende die Bäckerei ohne Croissants, aber mit einem riesigen Kuchen mit einer speziellen Dekoration. Der Kuchen reicht für die ganze Gruppe.

Vom Strand aus ging es zur kleinen vorgelagerten Insel.

Ab ins Gebirge und längere Suche nach einem passenden Stellplatz im Wadi Al Abyad. Die letzte Regenperiode (vor Monaten) hat die Befahrbarkeit massiv eingeschränkt.

Für die 4x4 Fahrzeuge gab es eine „Um-Kürzung“ durch scheinbar unberührte Wadis vorbei an einzelnen Sanddünen.

Übernachten im Wadi Al Barmyah und kurze Wanderung.

Wir werden mit SUVs hoch zum Bergdorf Wukan gefahren und wandern von dort durch, dank einer nahen Quelle, fruchtbare Terassen in die Höhe.

Wir haben in kleiner Gruppe eine knackige Bergstrecke für unsere 4x4 Fahrzeuge ausgesucht. Unglaublich steil, staubig und mit wenig Gegenverkehr. Spass pur!

Die Fahrt hinunter auf der Südseite war schön asphaltiert aber erlaubte einen Blick zurück auf das Bergmassiv Jebel Al-Akhdar.

Ein Blick zurück: Jebal Al-Akhdar (Grüner Berg) aus Süden.

Nun fahren wir in die Haupstadt des Oman, Muskat.

In Muskat haben wir die Möglichkeit auf dem Gelände des diplomatischen Clubs mit unseren Reisemobile mehrere Nächte in unmittelbarer Strandnähe zu übernachten.

Unser Übernachtungsplatz in Muskat - Unsere Reisemobile auf diplomatischem Parkett.

Als nächstes besichtigen wir die Grosse Sultan Qaboos Moschee von Muskat. Eröffnet wurde die äussert schöne Anlage im Jahr 2001. Erbaut ist das Gebetshaus für 20'000 Gläubige aus Indischem Sandstein.

Auch im Innern sind die Räume sehr sehenswert.

Danach haben wir die moderne, weisse Oper besichtigt.

Royal Opera House Muscat - 2011 eröffnet.

Und natürlich muss in Muskat auch ein Besuch des Souk in Mutrah folgen.

Nach soviel Stadt zieht es uns wieder in die Natur - dank einen Hinweis aus der Gruppe finden wir ein perfektes Örtchen mit einem sauberen Fluss, der zum Baden einlädt - das Wadi Dayqah.

Weiter geht es (dank Hinweis eines Omanis vor Ort) mit unseren 4x4 Fahrzeugen Richtung Wadi Al-Arbieen, wo wir überrascht auf ein kleines Resort stossen und uns dort verköstigen.

Eine Wanderung der besonderen Art: Zuerst durch Dattelhain am Eingang einer Schlucht, dann über Stock und Stein und schlussendlich in Badehosen und Badeschuhen schwimmend von Pool zu Pool bis zum Ende des Wadi Al Shab.

Abenteuer Touren, unser Moto. Somit: Steile 4x4 Strecke auf ein Hochplateau. Quasi von Null auf 1700 müM auf wenigen km in engen Kurven auf Schotter. Calle hatte mit den Hufen gescharrt und viel Staub aufgewirbelt.

Weiterfahrt vorbei an Turmgräbern ebenfalls auf dem Hochplateau.

Am Morgen kommen Kamele zu Stellplatz Besuch am Stellplatz. Anschliessend besichtigen wir einen Parks in der Savannen-ähnlichen Ebene. Es ist auch Pflege- und Aufzuchtstation für Gazellen.

Nun geht es zu einem Wüstencamp am Rand der Wahiba Sands in Al Qabil. Die Rimal Al Wahiba ist eine Sandwüste welche sich über ein Gebiet von 180 km von Norden nach Süden und ist etwa 80 km breit erstreckt.

Dort spielen wir vorerst mit SUVs im Sand - Dune Bashing. Leider nur als Beifahrer

Spass in den Dünen - vorerst nur mit einem fremden SUV.

Am Folgetag früh morgens geht es in die Dünen und dann in die Höhe - mit einem Heissluftballon. Von dort bekommen wir einen ersten Eindruck der typischen Form der Dünen: Langgestreckt und in Nord-Süd-Richtung.

Eine längere Fahrt auf die Südseite der Wüste Wahiba Sands unternehmen wir in einer kleineren Gruppe mit dem Ziel, die ganze Wüste Off Road in Süd-Nordrichtung zu durchfahren.

Die Dünen werden durch einen steten Wind aus dem Süden gebildet.

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Der stete Wind in der Wüste.

Ein weiterer Fahrtag endet mit einem Übernachtungsplatz am Fuss einer Düne.

Nach so viel Staub war Wasser das richtige. Wir fahren in die Berge zum Wadi Bani Khalid, wo wir nach kurzer Wanderung in mehreren natürlichen Becken schwimmen konnten.

Weiter wieder ans Meer zurück zur Stadt Sur. Diese hat eine lange Tradition als Zentrum des Schiffbaus. Dort entstanden und entstehen sogenannte Dhows, Holzboote für den Transport und Fischfang. Eine Werft steht zur Besichtigung bereit.

Die Dhows sind tranditionsgemäss mit Schnitzereien verziert. Dieses Handwerk wird auch für Haustüren angewandt.

Wir übernachten vor einem Schildkrötenreservat in Ras Al Jjinz und werden nachts von einem Ranger an den Sandstrand geführt. Dort waren mehrere Karettschildkröten mit der Eiablage fertig. Wir konnten bei Rotlicht beobachten, wie die grossen Tiere mühsam ihr Gelege mit Sand bedecken.

Weiter geht es entlang des Indischen Ozeans.

Nach gut 3 Wochen im Oman wechseln wir als nächstes auf eine Insel vor der Küste. Dazu mehr in Teil 10 ...

Daniel Simmler

Schweiz