Island - Fortsetzung
Auf in die Hauptstadt Reykjavik! Dort wohnt über ein Drittel der Bevölkerung, rund 140'000 Personen. Zwei Übernachtungen verbringen wir auf dem Campingplatz und fahren mit einem Bus bequem in das Zentrum.









Reykjavik, bei trüb-nassem Wetter.
Am Folgetag dann noch einige andere Attraktionen in Reykjavik.




Reykjavik am zweiten Tag.
Genug Stadt, zurück aufs Land! Diesmal soll es Snaefellsnes sein, eine Halbinsel im Westen.




Unterwegs auf Snaefellsnes.
Vorbei an der schwarzen Kirche Budakirkja fahren wir zum Holaholar Vulkankessel.


Budakirkja und Holaholar Vulkankessel.
Der Kessel kann mit unseren Reisemobilen befahren werden und auch die Drohne durfte wieder einmal in die Höhe.

Weiter am Skardsvik Beach vorbei zu unserem Campingplatz in Hellissandur in der Nähe der Westspitze von Snaefellsnes.


Skardsvik Beach und Übernachtungsplatz in Hellissandur.
Nun geht es der Nordküste von Snaefellsnes wieder Richtung Osten zurück. Immer entlang dem Havammsfjördur und seinen Inseln.




Havammsfjördur auf der Nordseite der Halbinsel Snaefellsnes mit einigen Inseln im Fjord.
Nun gelangen wir in die Westfjorde und finden einen abgeschiedenen extrem hübschen kleinen Campingplatz Miðjanes mit Aussicht auf Schafe und den Fjord.




Weiterfahrt in die Westfjorde und Übernachtungsplatz in Miðjanes.
Wir fahren trotz eher unfreundlichem Wetter weiter Richtung Westen an Patreksfjörður vorbei nach Tálknafjörður auf einen Campingplatz des kleinen Fischerortes. Es wäre nicht Island, wenn am nächsten Tag nicht wieder sonniges Wetter wäre.




Fahrt nach Tálknafjörður, einem kleinen Fischerdorf.
Weiter auf der Strasse um die Westfjorde zum Fossfjördur Foss.
Fossfjördur Wasserfall.
Kurz danach springen wir in den Reykjafjarðarlaug Hot Pool.


Der Reykjafjarðarlaug Hot Pool.
Es geht entlang von Fjorden und zwischendurch auch manchmal über kleine Pässe weiter.

Nach einer eher ruppigen Baustelle gelangen wir zu einem der ganz speziellen Wasserfälle Islands, dem Dynjandi. Über eine breite und hohe Felsenwand läuft eine grosse Wassermenge.


Der Dynjandi Wasserfall.
Weiter bis zum Campingplatz in Þingeyri, wo wir über die Menge an Fisch staunen, die aus einem Fischerboot entladen wurden.




Þingeyri, Kirche, Fischerhafen und gerade eben entladener Fisch. Der örtliche Campingplatz liegt am Kiesstrand des Dýrafjörður.
Island überrascht immer wieder: An einspurige Brücken haben wir uns schnell gewöhnt, aber der einspurige kilometerlange, dunkle Tunnel mit Ausweichbuchten ist schon sehr speziell. Den Islandpferden stehen riesige Weiden zur Verfügung.


Einspuriger Tunnel mit Ausweichbuchten für den Gegenverkehr. Islandpferde.
Bolungarvik ist ein kleiner Ort mit einem Freilichtmuseum mit alten Fischerhütten, dem Ósvör Maritime Museum.



Fischerhütten im Ósvör Maritime Museum.
Wir fahren weiter und erreichen den Skötufjörður. Dort sehen wir Seehunde und kurz darauf hören wir ein Geräusch, dass sich als Blas eines Wals zeigt.



Seehunde und Wale im Skötufjörður.
Und bereits im nächsten Fjord können wir nochmals Seehunde beobachten und finden den Campingplatz Heydalur mit einen Hot Pot in kurzer Gehdistanz und einem kleinen Pool im geothermal beheizten Treibhaus.


Seehunde im Mjóifjörður und Hot Pot unweit des Campingplatzes Heydalur.
Die Westfjorde haben wir umrundet und fahren auf der Nordseite weiter. In Hólmavík machen wir einen Cafe- und Kuchen-Halt in der Nähe der Kirche und fahren weiter nach Illugastaðir, ein Campingplatz mit vielen Schafen.




Hólmavík Kirche und Illugastaðir mit Leuchtturm und Schafen.
Die Fahrt um die Fjorde zieht sich hin und wir besuchen ein warmes Bad mit Aussicht auf die Basaltsäulen in Hofsós, wo wir auch übernachten.



Das Thal bei Hólar und Hofsós mit Basaltsäulen und Thermal-Pool.
Am Folgetag hat Island gezeigt, welche Wettervielfalt an ein und demselben Tag möglich ist.






Island zeigt, was Wetter wirklich bedeutet.
Wir kaufen in Siglufjörður Zimtschnecken und fahren weiter Richtung Akureyri.


Siglufjörður.
In Akureyri gibt es künstlerisch aufgewertete Papierkörbe, bunte Häuser und - natürlich - auch einen Fischereihafen sowie einen Botanischen Garten mit einem sehr schönen, empfehlenswerten Cafe.






Akureyri: Papierkörbe, Hauptstrasse, Trawler, Botanischer Garten mit Häuschen und vielen Pflanzen sowie modernes Cafe.
In Grenivík finden wir einen Campingplatz, auf den sich nur wenige verirren.



Grenivik, ein Geheimtipp.
Wir lassen die Drohne in Vað über ein natürliches Flussbett steigen.



Vað, ein natürlicher Fluss.
Von Weitem sehen wir Dampfwolken und fahren zu einem Geysir in Ystihver, der künstlich beleuchtete Treibhäuser mit Gurken und Tomaten beheizt.


Ystihver, isländisch "aus der Region, für die Region".
Weiter geht es etwas in die Höhe in das kahle, breite Hochtal Þeistareykir. Dort befindet sich ein erst 2014 gebaute Geothermalkraftwerk. Ein grosses Gebiet mit Fumarolen ist frei zugänglich und wir staunen und wundern uns und lassen auch noch die Drohne hoch.






Þeistareykir - und es blubbert und stinkt!
Am Abend geht es dann nach Húsavík, wo wir uns Tickets für eine Wale-Watching Tour kaufen.






Húsavík - Whale Watching oder Whale Hunting???
Es war uns etwas zu touristisch, leider. Wir fahren in die Schlucht Ásbyrgi. Am Anfang einer breiten, gegen Ende jedoch geschlossenen Schlucht fanden wir einen sehr schönen Campingplatz, wo wir gegen Abend ankommen und die App Nordlichter möglich erscheinen lässt.




Nordlichter auf dem Campingplatz Ásbyrgi. Dank absoluter Dunkelheit dank Vollmond, der noch hinter der Schlucht versteckt war.
Eine Wanderung durch die Schlucht Ásbyrgi war eine Augenweide: Die Natur hatte alle Herbstfarben hervorgezaubert und ein See am Ende spiegelt ebenfalls alle Farben.






Die Schlucht Ásbyrgi in herbstlichem Laub.
Eine Fotopause am Strand bei Kópasker und unterwegs ein Ausguck für Robben waren die nächsten Zwischenhalte.






Vorbei an Kópasker mit Treibholz aus Sibirien und Robben.
Und dann noch in Raufarhöfn eine moderne Kunstinstallation besichtigen.
Eine Kunstinstallation in Raufarhöfn erinnert etwas an Stonehenge.
Am Abend erreichen wir Þórshöfn und wieder zeigt sich das Wetter in isländischer Manier.

Þórshöfn.
Von Þórshöfn geht es entlang eines verlassenen Strandes auf einer wirklich unbewohnten Halbinsel Langenes.



Auf der Halbinsel Langenes.
Wir müssen wieder zurück und weiter fahren wir zum Elephant Rock und zu einem Wasserfall.
Der Elephant Rock.
Dann geht es hoch zur Hellisheiði, einer wirklich spektakuläre Passfahrt, obwohl nicht als F-Strasse markiert. Trotzdem sehr steile und sehr schöne Gravelroad hoch über eine Ebene und anschliessend wieder in ein grosses Flussdelta.









Über die Hellisheiði, eine Strasse die sich lohnt.
Jetzt geht es einmal kurz in die Ostfjorde, an Reyðarfjörður vorbei und bei stürmischem Wind dem offenen Atlanktik entlang.


Stürmischer Atlantik schüttelt Calle kräftig durch. Im nächsten Fjord, dem Reyðarfjörður, ist aber schon wieder Ruhe.
Fossardalur wird unser nächster Campingplatz mit nahegelegenen Wasserfällen.




Campingplatz Fossardalur und der Múlafoss sowie der Nykurhylsfoss.
Von hier gibt es eine Bergstrasse 939 auch Öxi genannt zurück Richting Egilsstaðir.






Die Strasse Öxi, eine Gravelroad 939.
Und nochmals zieht es uns ins Hochland über die Austurleið 910 bis zum grossen Stausee mit dem Canyon im Unterlauf und dann auf der F910, also nur für 4x4 Fahrzeuge, bis zu einem natürlichen Hot Pot mit heissem Wasserfall.









Entlang der Austurleið F910.
Wir fahren noch ein Stück auf der F907 bis zum Canyon Stuðlagil und übernachten dort.




Der Canyon Stuðlagil.
Und weiter geht es ein kurzes Stück zurück und weiter auf der F907. Nach dem Regen haben sich Pfützen gebildet. Calle ging auf Spritzfahrt zu einer ganz speziellen Hütte mit Campingplatz: Sænautasel. Die Hütte hat einen grossen Raum und es gibt frische selbstgemachte Pfannkuchen zusammen mit einer Kanne heissen Kaffee sowie hauseigene Marmelade und Schlagrahm. Das war echt lecker. Und anschliessend konnten wir noch die museale Wohnhütte aus alter Zeit besichtigen.






Über Pfützen auf der F907 nach Sænautasel.
Nach einer extrem ruhigen Nacht - wir waren ganz alleine - fahren wir zu einem Naturschauspiel der grossen Art: Skessugarður. Eine 300m lange Gletschermoräne ausschließlich aus richtig grossen Felsbrocken liegt quer über einer Hochebene. Die Felsbrocken sind bis zu 7m hoch aufgeschichtet.
Skessugarður ist eine Gletschermoräne ausschließlich aus grossen Felsbrocken
Weiter geht es auf der Strasse 901, der alten Ringstrasse. Eine sehr schöne Gravelroadstrecke mit echtem Hochlandfeeling dank ausgedehnten Vulkansandebenen und Hügeln links und rechts der Strasse.




Landschaft links und rechts der Strasse 901 in Richtung Mödrudalur.
So gelangen wir nochmals nach Mödrudalur und werden echt tierisch empfangen.




Schwein, Rentier und Polarfuchs bewegen sich in Mödrudalur zwischen den Bewohnern und Gästen. Der Polarfuchs sei von einem Hund adoptiert worden.
Aber auch auf dem Campingplatz sind einige Spezialitäten zu bewundern.


Uralt-Unimogs als Reisemobile.
Und wir freuen uns am Abend einmal den markanten Berg Herðubreið ganz ohne Wolken zu sehen.

Wir möchten noch einen Kratersee, einen Víti besichtigen. Er ist am isländischen Zentralvulkan Krafla und entstand 1724 bei einer Dampfexplosion entstanden.

In dessen Nähe das Geothermalgebiet Leirhnjúkur.


Das Geothermalgebiet Leirhnjúkur.
In diesem Gebiet gibt es aber auch ein Geothermiekraftwerk.


Geothermiekraftwerk Leirhnjúkur.
Das Wetter auf Island ist sehr vielfältig. Es kann die Sonne scheinen, regnen und stürmen gleichzeitig. Zum Beweis:
Island-Wetter.
In Egilsstaðir geht es nochmals zu geothermisch geheizten Pools. Zwei der Becken schwimmen auf dem See Urriðavatn.


Das Vök Bad in Egilsstaðir.
Und damit ist unser Island-Aufenthalt beinahe vorüber. Wir fahren bei stürmischem Wetter nach Seyðisfjörður, wo unsere Fähre bereits am Pier liegt und sehen uns das kleine Dorf an.



Seyðisfjörður.
Und nun geht es los Richtung Färöer.


Einschiffen in Seyðisfjörður.
Nach einer anfänglich etwas unruhigen Fahrt erreichen wir die Inselgruppe der Färöer pünktlich. Die Durchfahrt durch die Inseln der Färöer ist sehenswert.


in Tórshavn haben wir einige Stunden Aufenthalt und streifen durch den Ort.




Kurzer Rundgang durch Tórshavn.
Die Weiterfahrt bis Dänemark verläuft ruhig und angenehm.


Auslaufen in Tórshavn. Kurz vor der Ankunft in Hirtshals in Dänemark.
Zurück auf dem Festland geht es recht zügig nach Hause.
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