Winter 2025/26 Teil 13 - Türkei
In der Türkei angekommen fahren wir entlang der Syrischen Grenze bis zur Mor Gabriel Monastery, ein syrisch ortodoxes Kloster und aktuell eine Ausbildungsstädte aramäischer Geistlicher.




Fahrt durch Osttürkei mit einem für uns seltenen Anblick von Schneebergen. Mor Gabriel, ein aramäisches Kloster.
Weiter geht es zu einer äußerst erstaunlichen Ausgrabungsstätte, die erst vor 30 Jahren entdeckt wurde: Göbekli Tepe. Die riesigen Stelen und die zahlreichen Mauern werden auf ein Alter von über 12.000 Jahren datiert. Das ist Jahrtausende vor den Pfahlbauten in Europa, noch vor der Bronzezeit.

Unglaublich schöne Steinhauerarbeiten, die ohne Metallwerkzeug erstellt worden sind.






Göbekli Tepe: Steinhauerarbeiten, welche vor der Bronzezeit erstellt wurden. Noch sind viele Fragen ungeklärt.
Wir besuchen das Historische Museum in Sanliurfa. Es liefert Hintergrundinformationen zu den spektakulären Ausgrabungen in Göbekli Tepe und an weiteren ähnlichen Orten in der Nähe. Es werden wunderschöne Einzelstücke aus der Zeit vor der Bronze- und Eisenzeit ausgestellt.






Historisches Museum in Sanliurfa mit Fundstücken aus Göbekli Tepe. Die Nachbildungen sind in Originalgrösse.
Wir übernachten seit langem wieder einmal auf einem Campingplatz bei Gazyiantep. Dort besichtigen wir die schöne Altstadt.




In der Altstadt von Gaziantep.
Ein weiterer Höhepunkt ist das im Zeugma-Mosaik-Museum in Gaziantep. Die Mosaiken stammen fast ausschliesslich aus der antiken Stadt Zeugma am Euphrat. Archäologen retteten die Funde bei einer Eilaktion im Jahr 2000 vor der Überflutung durch den Birecik-Staudamm.






Die über 2'000 m² großen Mosaike im Zeugma-Mosaik-Museum in Gaziantep stammen aus der heute überschwemmten antiken Stadt Zeugma am Euphrat..
In Anamur übenachten wir unmittelbar am Strand bei der gleichnamigen Festung.


Ein türkisches Frühstück und unser Platz in Anamur.



Die Festung Anamur, auch Zitadelle von Namur genannt.
Ein Besuch des Amphitheaters in Aspendos stand als nächstes auf unserem Plan.

Neben dem Amphitheater gab es in Aspendos noch weitere Bauwerke zu besichtigen. Besonders beeindruckend war der kilometerlange Wasserzugang über ein Aquädukt, das ein breites Tal überspannte.


Aspendos: Strassen und Bauten und Reste eines Aquädukts, welches das breite Tal überwand.
Als Nächstes stand ein Rundgang durch die Altstadt von Antalya auf dem Programm. Anschließend gab es das letzte Abendessen mit unserer Reisegruppe und es hiess Abschied nehmen. Nun geht es nach sechsmonatiger Gruppenreise auf eigene Faust weiter..

Ein wenig griechische Ausgrabungsstätte geht noch - also ab nach Perge. Eine sehr grosse Fläche mit unzähligen Säulenreihen und ehemaligen grossen, langen Teichen und Wasserläufen.


Perge.
In Döşemealtı, hoch oben auf 1.000 Metern, befindet sich die Ausgrabungsstätte Termessos, die auf das Jahr 500 v. Chr. zurückgeht und auch von Homer erwähnt wurde. Der Weg dorthin führt über grosse behauene Steine, aber die Anlage ist eine Wanderung wert.



Unzählige Sarkophage versperren den "Wanderweg" in Termessos - oder haben wir uns im Berghang verlaufen?


Amphitheater in Termessos.
Das weitläufige Gelände Termessos hat noch viele Ruinen aus griechischer und römischer Zeit zu bieten.


Ausgrabungsstätte Termessos ähnlich wie ein Adlerhorst in den Bergen gelegen.
Eine weitere Wanderung führt uns zu einem natürlichen „Spektakel“: der Chimaira, auch Yanartaş genannt. Der Ort ist seit der Antike bekannt. An zwei Stellen tritt aus Felsenritzen Erdgas aus, das sich bei Kontakt mit Luft selbst entzündet.


Eine Wanderung zu den Feuern der Chimaira in der Nähe von Olympos.
Über Cirali und Mavikent nach Kaş.


Kaş an der Mittelmeerküste.
Wir haben schon Wochen keine grösseren Sandmengen gesehen! Somit fahren wir zu den Patara Sand Dunes.


Patara Sand Dunes (leider mit Fahrverbot 😦)
In Fethiye führt uns die Strasse zu unserem Übernachtungsplatz in der Höhe durch die Werft.

Werften beim natürlichen Hafen von Fethiye.
Auch Marmaris ist Mitte März noch sehr wenig touristisch aktiv.



Marmaris.
Wir fahren auf der Halbinsel Datça bis nach Palamutbükü. Diese Empfehlung haben wir von einem Camper in Marmaris bei einem kurzen Gespräch erhalten. Es war eine schöne Bergfahrt mit Aussicht aufs Meer. Unser Übernachtungsplatz liegt unmittelbar am kleinen Jachthafen.


Aussicht auf die Halbinsel Datça. Übernachtungsplatz in Palamutbükü.
Ein Abstecher zu Alt Datça lohnt sich. Dort gibt es einige enge Gassen mit Handwerksläden und Restaurants. Es ist hübsch anzusehen und dank Beiran, dem Ende des Ramadans, sind recht viele Besucher vor Ort.


Eski (Alt) Datça, ein kleines Dörfchen.
Von der Halbinsel Datça geht es auf die Fähre zur griechischen Insel Chios.


Fähre nach Griechenland von Datça nach Chios.
Wir nehmen Abschied von Asien und machen uns auf den kurzen Weg nach Europa.

Mehr in Teil 14 ...
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