Winter 2025 Teil 10 - Oman Fortsetzung
Wir verlassen das Festland und setzen zu Insel Masira im Indischen Ozean vor der Küste des Omans über.




Fährfart nach Masira Island.
Die Insel bietet nicht viel mehr als viel Meer und viel Strand, aber auch viel Ruhe.




Masira - die Insel im Indischen Ozean mit Strand und Sand.
Nach einiegen Tagen Erholung zurück bei etwas stürmischeren Wind und weiter zu einem Übernachtungsplatz mit Höhle.


Rückfahrt zum Festland und nach Kalouf Beach mit der Humrat Cave.
Unser Übernachtungsplatz liegt am Rande eines Küstenabschnitts mit weissem Sand und einigen Dünen aus diesem - die Sugar Dunes. Diese zu befahren war den 4x4 Fahrzeugen vorbehalten und sehr spassig.






Sugar Dunes - kilometerlanges Fahren auf dem harten Strand um dann ab in die Dünen.
Weiterfahrt zu einem "Rock Garden" in Duqm, einer Stadt mit vielen strategischen Investitionen wie Hafen, Raffinerie und Industrie. Wir übernachten dort am Rand.



Rock Garden in Duqm auf dem Parkplatz dürfen wir übernachten.
Weiterfahrt entlang der Küste zum Wadi Tharif, einer Brackwasserlagune mit Flamingos und anderen Vögeln.



Wadi Tharif.
Eine weitere längere Fahretappe entlang dem Indischen Ozean nach Sharbithat.



Krebse und mitten im Sand wachsende Pflanzen bei Sharbithat.
Von Sharbitat aus folgen wir dem Meer bis zum Miji Beach um dort dann steil in das Hinterland zu gelangen.



Schöner Vogel beim Miji Beach vor einem steilen Aufstieg auf geschobener Piste.
Es ist der 24. Dezember 2025 und wir fahren zu einem sehr schönen Plätzchen im Wadi Shuwaiymiha, wo wir einen schönen Abend am Lagerfeuer geniessen.




Wadi Shuwaiymiha.
Wanderung im Wadi Shuwaiymiha.



Ein nur zu Fuss erreichbarer Teil des Wadi Shuwaiymiha.
Fahrt entlang dem Ozean Richtung Mirbat.



Dem Indischen Ozean entlang in Richtung Mirbat, unserem nächsten Ziel.
Kurzer Stopp in Mirbat und Besuch eines Seafood-Restaurants.



Mirbat - ein Fischereihafen. Der Indische Ozean im Süden des Omas ist eher kühl - perfekt für Langusten.
Nun geht es hoch in das Dhofar-Gebirge. Nur hier gibt es Wald im Oman - und dazu noch mit einzelnen exotischen, nicht einheimischen Baobab-Bäumen.


Baobab-Bäume, die eigentlich in Afrika heimisch sind, wachsen hier nachdem sie vor Jahrhunderten angepflanzt wurden.
Wir fahren hoch auf den Jabal Samhan zur Klippe auf 1'300 m über dem Meer und finden ein Platz zum Übernachten mit leider etwas dunstiger Weitsicht. In der Nacht dann Nebel und Nebelrieseln bei teilweise kräftigem Wind.


Aussicht vom Jabal Samhan, einer der höchsten Punkte im Dhofar-Gebirgszug.
Auf der Rückfahrt besichtigen wir das grosse Taiq Sinkhole. An dessen Rändern Wüstenrosen mit grossen Knollen, die Wasser speichern können, wachsen.



Taiq Sinkhole, eine Wüstenrose und ein einfaches Ausflugsrestaurant am Rande des Sinkholes.
Wir suchen im Wadi Darbat ein Übernachtungsplatz und werden am Oberlauf dank 4x4 über Stock und Stein fündig.



Wadi Darbat aber weiter in den Bergen ohne touristische Infrastruktur - nur über 4x4 Piste erreichbar, dafür naturnah mit hübschen Vogelnestern.
Es ist Ende Dezember und wir feiern in Salalah das Jahresende, wo wir in einer Hotelanlage parkieren können.



Samharam Resort in Salalah, unser Calle im Resort und eine Silvesterparty.
Salalah hat uns auch kulinarisch sehr entsprochen und bietet ein Weihrauchmuseum mit Wissenswertem zum Baumharz, dass ausschliesslich im Dhofar Gebirge gewonnen wird. Man kann es am Markt kaufen.







Salalah - Seafood, Weihrauchbaum, Weihrauchmuseum und Weihrauch in grosser Auswahl in Läden und auf dem Markt.
Es war wieder Zeit für etwas Abenteuer: 4x4 Tour von Salalah Richtung Eftalquot Beach zum Jahresauftakt. Steil und sehr felsig, aber Calle hat nicht gemurrt. Zur Belohnung dann Blick von der Klippe auf das Frack eines Frachters, Besuch durch ein Kamel und schöner Sonnenuntergang.







Efalquot Beach - nur über einen steinigen, steilen Off-Road-Pfad erreichbar.
Dieser Küstenabschnitt im Süden des Oman hat sehr gefallen. Also zu einer nächsten, eher anspruchsvoll zu erreichenden Bucht - dem Afoul Beach.



Afoul Beach - Zuerst von Oben und dann bis vorne an den Strand.
Fahrt weiter an den Fazayah Beach. Baden am Strand und in Ruhe übernachten.





Fazayah Beach ganz im Süden des Oman, nahe der Grenze zu Jemen.
Noch einen weiteren Tag an der Küste, bevor wir dann von der Küste weg Richtung Wüste weiterziehen: Dar Shat.






Dar Shat Richtung Hidden Beach. Abends zieht eine ganze Kamelherde vorbei.
Nun verlassen wir die Küste und fahren zuerst in die Hochebene und halten noch im Wadi Ayun bevor wir erstmals an der Rub Al Chali, der grössten Sandwüste der Erde, vorbei Richtung Norden des Oman fahren. Grosse Etappen stehen an.




Das Wadi Ayun schon am Rand der Rub Al Chali, längere Fahretappe in der Wüste, zwei Übernachtungsplätze in der Weite der grössten Sandwüste der Welt.
Off Road Track der "Pistenkuh" OM2: Sandpiste um und zwischen Felsen mitten in einer ansonsten flachen Landschaft. Luft ablassen und schaufeln 😍!









Steinwüste am Rande der Rub Al Chali - Off Road Track der Pistenkuh.
Eine weitere Langstrecke in der Wüste bis wir wieder auf Zivilisation stossen: Manah. Besichtigung der Old City - ein Quartier von verlassenen Lehmgebäuden im Wiederaufbau als Freilichtmuseum. Der eigentliche Eingang war geschlossen. Dank einem Hinweis aus der Reisegruppe haben wir den Handwerkereingang benutzt und konnten so die unzähligen Bauten trotzdem besichtigen.





Old City Manah - Im Wiederaufbau als Freilichtmuseum.
Und noch ein Museum, ebenfalls in Manah. Diesmal aber hypermodern mit anschaulichen Multimediaangeboten, auserlesenen Sammelstücken in grandiosen Räumen: Oman across Ages Museum.




Modernes Gebäude des Oman across Ages Museum in Manah: Antike Handwerkskunst und moderne Bilder.
Weiter nach Nizwa, einer sehenswerten grösseren Oasenstadt am Rande des Hadschar-Gebirges. Wir übernachten mitten in der Stadt am Rande des grossen Park- und Marktplatzes. Am Abend schlendern wir durch die sehenswerten Gassen und können einen Teil der Altstadt auf einer erhöhten Stadtmauer umrunden.



Nizwa am Abend. Spaziergang auf neu renovierter Stadtmauer.
Frühmorgens dann eine ganz besondere Attraktion: Der Tiermarkt von Nizwa. Es werden hauptsächlich Schafe, Ziegen und Kühe gehandelt.






Tierauktion in Nizwa.









Der Tiermarkt Nizwa findet wöchentlich statt und die Händler kommen aus der ganzen Umgebung nach Nizwa.
Fahrt in die Berge. Wanderung durch das Bergdorf Al Ayn auf rund 1'800 müM mit vielen Falaj (Wasserkanälen) mit denen die Terassen im Berghang bewässert werden. Es wachsen Oliven, Papaya und Damaszener-Rosen.



Al Ayn - dank der Bewässerung durch Falaj wächst auf 1'800 müM Gemüse und Damaszener-Rosen.
Weiter hoch auf den Jebel Al Akhdar zu einem direkt an eine Steilwand gebauten Luxus-Hotel auf 2'000 müM, das Hotel Alila.



Hotel Alila ****** auf dem Jebel Al Akhdar - wir essen dort königlich und übernachten ausserhalb des Hotels.
Zurück aus dem Gebirge besichtigen wir die alte Stadt Tanuf und die Tropfsteinhöhle Al Hoota.



Die alte Stadt Tanuf und die Tropüfsteinhöhle Al Hoota.
Al Hamra ist eine Ortschaft mit grossem Palmenhain. Wir übernachten auf einem Parkplatz und stellen beim Eindunkeln fest, dass viele Omanis im Hain spazieren gehen. Wir finden einen Foodtruck und essen hervorragend authentisch.






Al Hamra - Foodtruck im Palmenhain mit übersichtlicher Speisekarte und hervorragendem Essen.
In Al Hamra besuchen wir auch noch die alte Stadt mit einem Museums-Haus.






Al Hamra, die alte Stadt und das Museum - ein sanft renoviertes altes Wohnhaus.
Auf der Fahrt zu einem weiteren hohen Berg wandern wir in Misfath Al Abryeem.




Misfath Al Abryeem - ein Bergdorf mit üppiger Vegetation dank ausgeklügelter Bewässerung.
Fahrt zum höchsten Berg des Omans, dem Jebel Schams (=Sonnenberg). Die Spitze liegt auf 3'009 müM. Zwei Übernachtungen auf dem Plateau auf 2'000 müM, hart am Abgrund.






Am Jebel Schams (=Sonnenberg).
Wieder vom Berg besichtigen wir ein Fort und den Souq von Bahla.






Fort von Bahla. Kunden vor der Metzgerei und Handwerker im Souq.
Besichtigung des Schlosses von Jabreen.



Ein Wohnschloss in Jabreen.
Fahrt zu Bienenkorb-Gräbern nahe Ibri in Al Ayn. Diese sind über 5000 Jahre alt.




Bienenkorb-Gräber in Al Ayn. Diese stammen aus 3'500-3'200 vor Chr.
Bevor wir zur Grenze von Saudi-Arabien weiterfahren übernachten wir ein letztes mal in einem omanischen Wadi - Wadi Dahm.



Steinformationen im Wadi Dahm.
Vor uns liegt eine längere Fahrt zum Grenzübergang aus dem Oman nach Saudiarabien. Diese Grenzstation, die erst wenige Jahre existiert, liegt in der Rub Al Chali. Von der Grenze sind es dann nur noch 1'177 km zum nächsten Ziel, der Hauptstadt Rhyad. Wie wir das in mehreren Fahretappen erreichen, im nächsten Teil ...
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