Island, wir kommen

Island, wir kommen
Island, unterwegs im Hochland.

Die Fähre Norröna bringt uns über 1'100 km Nordsee zuerst nach Tórshavn auf den Färöern.

Auf den Weg nach Island durchquert man die Inselgruppe der Färöer durch schöne Fjorde um die Reise nochmals 600 km durch den Nordatlantik bis an die Ostküste Islands fortzusetzen.

In Seydisfjördur angekommen, geht es gleich in das Landesinnere für einen Einkauf und dann zu unserem ersten Hot-Pot und Campingplatz Laugarfell.

Noch ein Stück geht es auf der Strasse 910 (ohne F, und sogar asphaltiert) zum grossen Stausee Hálslón mit einem grossen Canyon unterhalb der Staumauer.

Dann geht es endlich auf die Strasse F910, die nur mit 4x4 Fahrzeugen befahren werden darf.

Es geht durch faszinierende, unbewohnte Gebiete.

Am Ziel unternahmen wir dann eine Wanderung zu zwei Seen, ein kleiner, warmer mit saurem Wasser und ein grösserer mit kaltem Wasser im Gebiet Askja.

Im vorne der See Viti und im hinten der grössere Öskjuvatn und im Hintergrund der Berg Askja.

Um dorthin zu kommen, unternahmen wir eine Wanderung durch schwarzen und roten Lavasand.

Weiter geht es durch das Hochland auf F-Strassen auf denen wir sehr selten jemandem begegnen.

Wir haben gröbere Track befahren und auch einige Furten durchquert.

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Ein typischer Hochlandtrack (F88).

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Eine der Furtdurchfahrten auf der F88.

Eine andere Furt, eine andere Sicht.

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Eine andere Furt auf der F88 wie es unsere Dashcam gesehen hat.

Wir erreichen den höchstgelegenen Bauernhof mit wenigen Häusern, einer kleinen Kirche und einer Tankstelle in Mödruladur.

Unzählige Wasserfälle auf Island sind ein Magnet für Touristen, also auch für uns. Auf zum Dettifoss! Die Ostseite ist nur über eine rauhe Piste erreichbar, aber eindrücklicher.

Unweit weiter unten am gleichen Fluss liegt der Hafragilsfloss.

Neben den Wasserfällen auch immer wieder interessant ist die Flora und Fauna.

Auf der anderen Flusseite nähern wir usn nochmals dem Dettifoss, den wir diesmal von der Westseite bestaunen können, zusammen mit vielen anderen Leuten.

Etwas weiter Flussaufwärts dann nochmals einer der eindrücklichsten Wasserfälle, der Selfoss.

Wir fahren bis Myvatn (=Mückensee, warum nur?) und kaufen Mückennetze.

Wandernd erklimmen den imposanten Krater Hverfell, wobei wir zuerst durch ein Feld mit bizzarren Lavaformationen kommen (Dimmuborgir) um dann vor einer sehr steilen Geröllhalde zu stehen. Aber wir schafften das!.

Spektakuräre Sicht auf den kreisrunden Hverfell beim Myvatn.

Es geht auf ins Hochland. Doch zuerst noch am Godafoss vorbei, also nochmals ein Wasserfall (=Foss).

Dann geht es auf die Sprengisandur, die Hochlandpiste F26. Gleich zu Beginn der Strecke nochmals ein Wasserfall, der Aldeyjarfoss.

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Drohnenfliegen erlaubt - der Aldeyjarfoss.

Dann beginnt eine spektakuläre Fahrt durch wilde Landschaften immer mit einem Blick auf das Bergmassiv der Askja.

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Unglaubliche Landschaft entlang der Sprenglisandur F26.

Mitten im Hochland umrahmt von leicht verschneiten Bergen und Gletschern ein "Campingplatz" bei Nyidalur.

Die Fahrt geht weiter, immer der F26 nach, die gehen Ende dann als Strasse 26 auch asphaltiert war.

Nach einem Diesel- und Fish&Chips-Stopp geht es dann über die schrecklich löchrige, felsige und vielbefahrene F208 nach Landmannalaugar.

Trotz zunehmend feuchterem und kälterem Wetter machen wir uns auf, um das Gebiet zu erwandern. Wir erreichen die Schneefallhöhe und der Wind pfeift uns auf dem Gipfel um die Ohren.

Kurz vor dem Gipfel im Gebiet Landmannalaugar.

Weiter folgen wir nun der F208 Richtung Süden durch wunderschöne Täler bei zunehmend sonnigerem Wetter. Dieser Teil der Hochlandstarsse ist wenig befahren und in einem guten Zustand und macht richtig Spass.

In Skaftafell übernachten wir in der Nähe einer Gletscherzunge zu der wir dann wandern. Die Gletscherzunge ist ein Ausläufer des riesigen Vatajökull, einem Plateaugletscher, der 7'700 km² umfasst.

Im Süden fahren wir ostwärts zum Gletschersee des Fjallsárlón.

Gleich anschliessend geht es weiter zum Diamond Beach. Aus der nahen Gletscherlagune strömen grosse und kleine Eisschollen ins offene Meer und landen am schwarzsandigen Strand.

Gleich neben dem Diamond Beach besichtigen wir Jökulsárlón, die Gletscherlagune aus der die Eisschollen stammen.

Wir übernachten auf einem kleinen Campingplatz in Svinafell.

Wir besuchen Vik, ein kleines Städtchen. Anschliessend den Black Beach mit sehr vielen anderen Besuchern.

Anschliessend fuhren wir nach Skógar und besichtigen dort einige schöne alte Häuser in einem Museum und dann den Skógarfoss.

Auf der F261 Richtung Þórsmörk und Maelifell kommen wir als erstes einer riesigen Herde von Schafen vorbei, um die sich eine ganze Menge von Isländern kümmern. Es ist gegen Herbst und die im Hochland frei herumstreifenden Schafe werden ins Tal zusammengetrieben und dann auf die einzelnen Familien sortiert.

Es seien 3'500 Schafe, die an diesem Tag "sortiert" werden.

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Die Schafe kommen aus dem Hochland, wo sie den Sommer verbracht hatten.

Die Strecke über die F261 und dann auf F210 ist ein weiteres Highlight.

Wie wir erwartet hatten (laut App temporär gesperrt wegen vorausgegangenen Starkregen) mussten wir umkehren.

Wir fahren bis Stokkseyri weiter und sind somit im Süden der Insel. In der Nacht ist es erstmals klar und die Voraussagen bezüglich Aurora sind mittelmässig, das gebotene jedoch super.

Dann besichtigen wir den Kratersee Kerid.

Am Horizont erkennen wir einen weiteren Krater, den wir dank Google Maps auch mit den Reisemobilen erreichen und dort legal unsere Drohnen steigen lassen.

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Nun fahren wir zu einem weiteren bekannten Wasserfall, dem Gullfoss wo wir alles andere als alleine sind, doch das Naturschauspiel ist trotzdem spektakulär.

Unweit befindet sich der Ort Geysir. Der namensgebende Geysir ist nicht mehr aktiv, aber Strokkur hat übernommen und er gibt regelmässige Fontänen heissen Wassers.

Nach der Übernachtung auf dem Camping bei Geysir geht es auf zum Nationalpark Pingvellir. Dies ist auch eine historische Stätte und man sieht angeblich die Spalte zwischen den Tektonischen Platten von Europa und von Amerika.

Nach so viel Natur zieht es uns in die Stadt.

Wie es in und nach Reykjavik weitergeht im nächsten Teil ...